Motorrad-Wartungstipps: Schnelle Schritte zur Überprüfung des Ölstands!

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Das Prüfen des Ölstands Ihres Motorrads ist eine einfache, aber unerlässliche Maßnahme, die einmal alle 1.000 Kilometer durchgeführt werden sollte. Für eine genaue Ölstandskontrolle drücken Sie Ihr Motorrad auf dem Ständer nach unten. Wenn er nur auf einer Seite ist, vergewissern Sie sich, dass Ihr Motorrad einige Sekunden lang vollkommen aufrecht steht, bevor Sie den Peilstab ablesen. Die meisten OEMs empfehlen, den Motor 2-3 Minuten laufen zu lassen, damit das Öl in das interne Schmiersystem abfließen kann. Stellen Sie dann den Motor ab, warten Sie eine Minute und lesen Sie den Füllstand entweder mit dem Peilstab oder durch einen Blick durch das kleine Fenster im Kurbelgehäuse ab. Im ersten Fall schrauben Sie den Peilstab heraus, wischen ihn sauber, setzen ihn ohne Schrauben wieder ein und messen genau ab.

Der richtige Pegel liegt zwischen den Noten “max” und “min” und darf nicht höher oder niedriger sein. Ein zu niedriger Ölstand kann zu schwerwiegenden Schäden durch einen Mangel an Motoröl führen, während ein zu hoher Ölstand einen zu hohen Druck verursacht, der das Schmiersystem beschädigt. 

Wenn der Füllstand zu niedrig ist, fügen Sie einfach die entsprechende Menge nach, wobei Sie darauf achten müssen, dass Sie nicht zu viel Öl hinzufügen. Schritt für Schritt und immer ein paar Sekunden warten, bis das Öl in das Kurbelgehäuse gesunken ist. 

Um Fremdkörper im Kurbelgehäuse, insbesondere Steine, zu vermeiden, arbeiten Sie sauber um den Peilstab bzw. den Stopfen herum, so dass diese abgeschraubt werden können. Verlassen Sie sich bei dieser Kontrolle nicht allein auf den Ölfilter!  

Zusatzstoffe sind verboten! 

Motorrad-Schmierstoffe sind präzise formuliert, um die strengen Spezifikationen und Anforderungen der Fahrradhersteller zu erfüllen. Es handelt sich also um fortschrittliche Produkte, die die technischen Anforderungen von Fahrradmotoren perfekt erfüllen. Ein Motoröl ist ein komplexes Gemisch aus Grundölen und chemischen Additiven, die aufgrund ihrer Eigenschaften ausgewählt werden und das optimale Gleichgewicht zwischen Leistung, Sicherheit und Haltbarkeit darstellen. 

Schließlich schmiert das Motorrad-Motoröl neben dem Motor vor allem das Getriebe und die Kupplung. Motorradschmierstoffe sind daher sehr komplexer Natur. Das Motul-Sortiment an Motorradschmierstoffen erfüllt diese Anforderungen perfekt, ohne dass andere Arten von Additiven erforderlich sind. 

2-Takt

Bei Zweitaktmotoren wird das Öl direkt in den Motor eingespritzt und ist somit vollständig aufgeschlossen. Das Wort “Grube” wird nicht mehr verwendet, sondern “Tank”, der regelmäßig gefüllt werden muss. Wenn er zu taumeln beginnt, füllen Sie den Tank so schnell wie möglich mit einem Motul-Schmiermittel speziell für 2-Takt-Motoren. 

GABELÖL

DIE RICHTIGE AUFHÄNGUNG!

Die Gabel hat die schwierige Aufgabe, die Vorderachse zu federn, Fahrkomfort und -qualität zu verbessern und das Fahrgefühl zu bestimmen. 

Jeder Gabelarm enthält eine präzise Ölmenge, die unter Druck gezwungen wird, einem präzisen und kalibrierten Weg zu folgen und so die Vorderachse zu federn. Die Gabeleinstellungen wirken sich direkt auf die Größe der Ölkanäle aus, um z. B. die Federungs- und Zugstufencharakteristik zu verändern. Einige Motoren sind mit einer oleopneumatischen Gabel ausgestattet, die zum Betrieb ebenfalls einen bestimmten Luftdruck benötigt. Verwenden Sie zum Einstellen dieses Drucks unbedingt eine spezielle Pumpe. Verwenden Sie auf keinen Fall einen Reifenfüller, da dieser zu stark sein wird. 

Das wichtigste Element in einer Gabel ist natürlich das Öl, das bestimmt, wie sich der Motor verhält. Da dieses Öl hohem Druck und Hitze ausgesetzt ist, muss es regelmäßig durch ein geeignetes Qualitätsschmiermittel ersetzt werden. Der Wechsel des Gabelöls ist kein einfacher Vorgang. Sie erfordert eine große Anzahl von Werkzeugen, insbesondere zum Anheben des Motors, und gute Kenntnisse der Mechanik. Gehen Sie auf Nummer sicher und überlassen Sie diesen Vorgang einem Fachmann. 

Andererseits können Sie die Viskosität wählen, die am besten zu Ihrem Motor und Fahrstil passt. Eine zu weiche oder zu harte Gabel kann nur durch Änderung der Viskosität des Öls korrigiert werden. Motul bietet 8 verschiedene Gabelöle auf dem Markt an, die alle 10.000 bis 15.000 Kilometer gewechselt werden müssen. Das Gabelöl muss alle 10.000 bis 15.000 Kilometer gewechselt werden. 

KETTENSCHMIERUNG

Eine Motorradkette muss alle 1.000 km geschmiert und sorgfältig eingestellt werden, zwei einfache, aber wesentliche Vorgänge. 

Eine Kette ist richtig eingestellt, wenn der Durchhang, d. h. die vertikale Bewegung, zwischen 15 und 25 mm (nicht zu locker und nicht zu straff) in der zentralsten Position zwischen dem Ausgangsritzel des Getriebes und dem Hinterradritzel liegt. Führen Sie diese Kontrolle mit einem Tuch und am unteren Kettenstrang durch (der obere Kettenstrang ist in der Regel geschützt). Prüfen Sie auch die Ausrichtung der Räder: Die Markierungen auf beiden Seiten der Schwinge müssen auf gleicher Höhe sein. Wenn Sie die Kette mehr als 25 mm schieben können, ist sie zu locker und sollte gespannt werden. Zum Einstellen der Spannung benötigen Sie ein Minimum an Werkzeug, das sich in der Regel im Kofferraum der Motorräder der Hersteller befindet. Wählen Sie zur Durchführung dieses Vorgangs, der immer unordentlich ist, eine ebene Fläche und stellen Sie das Motorrad auf den Ständer, falls ein solcher vorhanden ist. 

1 – Befestigen Sie die Hinterachse (ohne die Mutter) und die Spannschlösser können das Rad bewegen. 

2 – Stellen Sie die Verschlüsse ein, und zwar um 8 oder 16 Umdrehungen gleichzeitig auf beiden Seiten (in den meisten Fällen ziehen Sie die Kette im Uhrzeigersinn an, um die Schraube zu spannen). Die ideale Einstellung ist gefunden, überprüfen Sie die Ausrichtung erneut. 

3 – Ziehen Sie die Kontermuttern an, drehen Sie die Hinterradachse erneut und prüfen Sie erneut die Radausrichtung, wenn sie sich während dieser beiden Vorgänge bewegen kann. 

4 – Nach dieser Einstellung schmieren Sie die Kette mit Chain Lube und besprühen Sie die Innenseite der Kette, d.h. den unteren Teil und die kleinen Laschen auf jeder Seite. Prüfen Sie, ob die gesamte Länge ordnungsgemäß behandelt wurde und ob keine Überstände die Bremse oder die Reifenlauffläche erreicht haben. 

Ein Kettenschmierstoff ist ein Produkt, das strenge mechanische Grenzwerte einhalten muss. Es muss flüssig genug sein, um zwischen den Kettenrollen und den Platten hindurchzugehen. Sie muss außerdem dick genug sein und ausreichend hohen Drehzahlen standhalten. Außerdem muss er mit einer wasserabweisenden Rolle ausgestattet sein. Schließlich werden Kettenschmiermittel in einer idealen Aerosolverpackung mit einem Präzisionssprühgerät geliefert, um Overspray zu minimieren. Motul bietet 3 verschiedene Kettenschmierstoffe mit 1 Kettenstick auf dem Markt an. Verwenden Sie zum Reinigen der Kette kein zu aggressives Mittel, wie z. B. Benzin, das die kleinen Gummi-O-Ringe zwischen den Rollen richtig einklemmen würde. Das Produkt Motul Chain Clean ist speziell für diesen Vorgang entwickelt worden. 

Off-Road-Motorräder: ein besonderes Angebot

Off-Road-Motorräder mit ihren langen Federwegen haben weniger Spannung. Eine gewisse Spannung auf der Kette ist auch eine gute Sache.  Berücksichtigen Sie 30 bis 40 mm bei einem Raupenmotorrad, auch wenn es auf der Straße eingesetzt wird. Schließlich befreit das Fahren in einer staubigen oder sandigen Umgebung nicht von der Schmierung, sondern erfordert ein spezielles Produkt für Motorradketten im Gelände, wie z. B. Motul Chain Lube Off Road.

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